Die PUBLIKATIONEN von AVANTI

2 Seiten, A4

29. November 2007: Aufrufflugblatt zum Little-Sister-Block am 15.12. in HH

Genug geschnüffelt! Soziale Rechte statt Überwachungsstaat - weg mit 129a!

Die Vision einer Gesellschaft, die durch Kameras, Kontrollen und Computerüberwachung zusammengehalten wird, ist nicht die unsere. Wir wollen uns überall und auch im Internet frei bewegen können. Sicherheit in dieser Gesellschaft würde für uns bedeuteten, studieren zu können, ohne den Stress im Nacken, 500 Euro Gebühren auftreiben zu müssen, bedeutet zur Schule zu gehen ohne die Angst keinen Ausbildungsplatz zu bekommen, bedeutet ein bedingungsloses Existenzgeld und ein Bleiberecht für alle Menschen. Sicherheit bedeutet ökonomische Unabhängigkeit, bedeutet Bewegungsfreiheit, bedeutet das Recht auf kostenlose und gute gesundheitliche Versorgung. Statt Überwachungswahn wollen wir eine solidarische Gesellschaft! Das bedeutet für uns eine Gesellschaft, in der die Ursachen von gesellschaftlicher Unsicherheit abgeschafft werden.

Download als PDF (372 KB)

2 Seiten, A4

23. November 2007: Flugblatt gegen die Privatisierung des UKSH

Gesundheit ist keine Ware

Am UKSH wiederholt sich ein Muster, das aus anderen Bundesländern schon bekannt ist:
Als erstes werden die staatlichen Mittel, die in Krankenhäuser gesteckt werden zurückgefahren. Diese Sparmaßnahmen sind der erste Schritt in einer Abwärtsspirale: Als erstes wird an Stellen gespart, wo es nicht sofort auffällt: Reinigungsfirma, Essen oder ähnliches. Aber bald geht es auch an die Arbeitsbedingungen der Pflegekräfte: massive Einschnitte in den Arbeitsbedingungen, dem Lohn und nicht zuletzt in der Versorgung von Patientinnen und Patienten. Mit „Sachzwängen“ und „Kostenexplosion“ begründen Regierung und Vorstand, was in Wirklichkeit Folge politischer Entscheidungen ist, nämlich der allmähliche Rückzug des Staates aus der Gesundheitsversorgung.

(...)
• Für die Entschuldung des UKSH durch die Landesregierung
• Gegen jegliche Auslagerungen
• Für spürbare Steigerungen von Löhnen und Gehältern
• Gegen Zweiklassenmedizin und Marktorientierung der Gesundheit
Nehmen wir uns, was uns zusteht: Ausgezeichnete Gesundheitsversorgung und würdige Arbeitsbedingungen!

Download als PDF (379 KB)

4 Seiten, A4

24. Februar 2006: Flugblatt zu den Aktionen gegen das "Ausreisezentrum" NMS

Kein Abschiebelager in Neumünster -
und auch nicht anderswo

Wer in Deutschland nach Asyl nachsucht oder sich dort ein besseres Leben verspricht, wird mit entwürdigenden, krank machenden und isolierenden Lebensbedingungen bestraft. Damit sollen potentielle Flüchtlinge von dem Weg nach Deutschland abgehalten werden.
Die Lagerpolitik nicht nur ein Ausdruck repressiver Migrationskontrolle, sondern zugleich bestärkt sie rassistische Einstellungen in der Bevölkerung. Die Lagerpolitik signalisiert, dass es sich bei den Eingezäunten um Menschen handelt, die keiner würdigen Behandlung bedürfen. Die Kriminalisierung durch die Politik führt zu einer Kriminalisierung aus der Bevölkerung, die wiederum – und hier schließt sich der Kreis – zur Rechtfertigung staatlicher Politik herangezogen wird.

Vielleicht weiß niemand, was „Die Würde des Menschen“ genau ist – zwanghafte Lagerunterbringung gehört zweifelsfrei nicht dazu.

Download als PDF (923 KB)

4 Seiten, A3

12.12.2005: Zeitung zur politischen Situation nach der Bundestagswahl

In Bewegung kommen

Aber die Periode der Großen Koalition muss keine düstere Zeit des politischen Stillstands sein. Im Gegenteil: Es erweitert sich unser Spielraum und es verbessern sich die Chancen für eine nachhaltige Stärkung außerparlamentarischer, widerständiger, rebellischer Bewegung von links. Also, wir sehen uns in den kommenden vier Jahren: In den Debatten, auf den Strassen, auf den Barrikaden – Los geht’s!

Die Artikel im Einzelnen:

  • In Bewegung kommen: Die politische Situation nach der Wahl, die Aufgaben der radikalen Linken und ein Ausblick auf Heiligendamm 2007
  • Existenzgeld für alle! Plädoyer für eine Richtungsforderung
  • Schily III ? Große Koalitionen und ihre "Sicherheits"politik
  • Ein Pakt der Großen gegen die Kleinen: Kritik der Koalitionsvereinbarung
  • AVANTI jetzt auch in Hannover: Zu unserer "Süderweiterung"

Die aktuelle Zeitung als PDF (768 KB)

8 Seiten, A4

2.9.2005: Acht-Seiter zu Linkspartei und Bundestagswahlkampf

Was ist Links ?

Die Wahlen stehen an, und mit der Linkspartei hat eine neue sozialdemokratische Partei die Bühne der offiziellen Politik betreten. Gut? Schlecht? Weder - noch? Beides?

Die Themen unserer aktuellen Flugschrift:

  • Linkes zur rechten Zeit: Anmerkungen zur Linkspartei
  • Existenzgeld statt Armut: für ein bedingungsloses Grundeinkommen
  • Linke Partei und rechte Parolen: Zum Offenen Brief an die Linkspartei
  • Kreuz oder Kalaschnikow: von den Schwierigkeiten des Wählens
  • NO G8 2007 - Warm-up für die Gipfelmobilisierung

Das aktuelle achtseitige Flugblatt als PDF (1732 KB)

4 Seiten, A4

1. Juli 2005: Flugblatt zur Wunsiedel-Mobilisierung

Kein Nazimarsch in Wunsiedel !

"Wir rufen alle AntifaschistInnen zu einer Demonstration und Kundgebung am 20. August im bayrischen Wunsiedel auf. An diesem Tag protestieren wir gegen den alljährlichen Rudolf-Heß-Marsch, bei dem Faschisten aus ganz Europa zusammenkommen, um den Hitlerstellvertreter und damit stellvertretend das nationalsozialistische Regime zu verherrlichen – letztes Jahr waren es etwa 4800 Personen. Wir wollen zusammen mit WiderstandskämpferInnen und anderen AntifaschistInnen aus verschiedenen europäischen Ländern diesem Spuk ein Ende bereiten und darauf hinwirken, dass der 20. August in Wunsiedel als Tag breiten antifaschistischen Widerstands erlebt wird. "

Das ganze Flugblatt als PDF (481 KB) zum Download

 

2 Seiten, A4

 

8. Mai 2005: Avanti-Flugblatt verteilt in Berlin

Klare Kante statt hohler Phrasen

"Heute wird viel von „historischer Verantwortung“ zu hören sein. Es wird würdig klingende Worte für die Opfer des Faschismus geben, wobei mehr oder weniger offen versucht werden wird, auch für die Deutschen einen Opferstatus zu reklamieren. Es wird blumige Bekenntnisse zu Toleranz und Weltoffenheit geben. Und markige Worte der Abgrenzung gegen die NPD-Nazis. Alles hohle Phrasen … Praktische Konsequenzen hat diese Form von Staats-Antifaschismus nicht. Es wird nicht ernsthaft über die Ursachen und Entstehungsbedingungen des Faschismus gesprochen. Weder historisch – was eine „Kapitalismuskritik“ ganz anderer Art erfordern würde – noch aktuell auf den Neofaschismus bezogen, was z.B. eine Auseinandersetzung mit der staatlichen Ausgrenzungs- und Abschiebepolitik gegen EinwanderInnen und Flüchtlinge beinhalten müsste.
Wir wollen dagegen einstehen für die Lehren und Vermächtnisse des 8. Mai 1945, die mit den offiziellen Sprechblasen unsichtbar gemacht werden sollen. Gegen die neue deutsche Großmachtspolitik, gegen staatlichen und gesellschaftlichen Rassismus, für die sofortige und bedingungslose Entschädigung aller ZwangsarbeiterInnen und für die Zerschlagung aller Naziorganisationen: Klare Kante!"

Das ganze Flugblatt als PDF (403 KB) zum Download

 

2 Seiten, A4

1. Mai 2005: Das 2. Avanti-Maiflugblatt aus Hamburg

1. Mai meets Mayday

"Laut Armutsbericht der Regierung liegen die Privatvermögen bei ca. 5 Billionen Euro. Die oberen 10% der Gesellschaft verfügen dabei über die Hälfte des Vermögens, die unteren 50% über 4% davon. Wäre der Reichtum gleichmäßig verteilt, hätte jeder Haushalt 133.000 Euro auf der hohen Kante.
Das wäre kein schlechter Kontostand, wenn man bedenkt, dass wir angeblich mitten in einer großen Krise leben."

2 Seiten, A4

1. Mai 2005: Avanti-Maiflugblatt aus Hamburg

Der Maifeiertag wird abgeschafft

"Noch ist diese Aussage eine Fiktion. Aber in den Zeiten von Sozialabbau und grenzenloser Ausweitung des Arbeitszwangs ist eine solche Meldung doch vorstellbar. Längst werden politische Entscheidungen nur noch mit dem Nutzen für die deutsche Wirtschaft begründet, etwas altmodischer ausgedrückt also mit den Interessen des Kapitals. Der plumpe Trick, solche Manöver dann als „gesamtgesellschaftliches Interesse“ zu verkaufen zieht leider allzu gut. Ein Grund mehr, sich noch einmal die Geschichte und aktuelle Bedeutung des 1.Mai vor Augen zu führen."

Das ganze Flugblatt als PDF (170 KB) zum Download

2 Seiten, A 4

Januar 2005: Aufruf gegen den Naziaufmarsch in Kiel

Dem Naziaufmarsch am 29.1.2005 entschlossen entgegentreten!

"Soll das Treiben der Nazis in Kiel auch dieses Jahr zur Niederlage werden, bedarf es wiederum entschlossenem antifaschistischen Protest und Widerstand. Von Staat und Politik, das haben nicht zuletzt die Jahre nach dem sog. „Antifa-Sommer" 2000 gezeigt, war und ist in diesem Zusammenhang nichts zu erwarten."

Das Flugblatt als HTML oder als PDF (496 KB) zum Download

1 Seite, A4

20.10.2004: Aufruf zum Antikapitalistischen Block

Das Ende der Bescheidenheit

"Wenn es uns tatsächlich schlechter gehen soll, damit es der Wirtschaft besser geht, kann es für uns nur eines geben: Die Verhältnisse und ein unvernünftiges Wirtschaftssystem zum Kippen bringen! Schluss mit der Bescheidenheit. 
Ja, wir wollen alles … für Alle! Eine klassenlose Gesellschaft!"

(Kurzfassung des Aufrufs zum Anitkapitalistischen Block in Nürnberg am 6.11. und Ankündigung der Mobilisierungsveranstaltung in Hamburg am 29.10.)

Das Flugblatt als PDF (236 KB) zum Download

2 Seiten A4

12.10.2004: Aufruf zum Antikapitalistischen Block

SMASH CAPITALISM

"Protests and appeals are not enough to change the world - we need to connect and organize the struggles of our everyday lives, in order to create the counter-power that can overcome and abolish capitalism. We do not need new or old centralized parties, but the resistance has to be built up both locally and globally and must be under full democratic control by the people themselves. In the face of capitalist globalisation we need a globalisation from below: an international network of anti-capitalist resistance."

Das Flugblatt als PDF (118 KB) zum Download

Der Text in HTML (dort auch in Deutsch)

2 Seiten, A4

13.9.2004: Neues Flugblatt zu den Montagsdemos

Auf in einen heißen Herbst !

"Halten wir unsere klare Forderung „Weg mit Hartz IV !" aufrecht, auch wenn die DGB-Führung wieder auf Schmusekurs mit der SPD geht? Gelingt es, eine klare Abgrenzung der Sozialproteste gegen jede Form von Neofaschismus, Rassismus und Nationalismus herzustellen? Nur wenn wir diese Fragen positiv beantworten, können wir den Regierenden einen „Heißen Herbst" des Protests und Widerstand gegen den Sozialabbau bereiten."

Das Flugblatt als PDF (250 KB) zum Download

2 Seiten, A4

16.8.2004: Flugblatt zu den Montagsdemonstrationen

Weg mit Hartz IV !

"Wenn sich aber der Kapitalismus unsere Bedürfnisse nicht mehr leisten kann, dann können wir uns den Kapitalismus nicht mehr leisten!

An Stelle des Kapitalismus muss deshalb eine Gesellschaft treten, in der die Produktionsmittel vergesellschaftet sind und in der Produktion und Verteilung demokratisch geplant werden."

Das Flugblatt als PDF (234 KB) zum Download

1 Seite, A4

Flugblatt zur "Cap Anamur"-Veranstaltung am 4.8.2004

No Nation - No Border !

"Wenn Menschen in Afrika in so elenden Umständen leben bzw. sterben müssen, dass sie beinahe jede Lebensgefahr in Kauf nehmen, um eine bessere Zukunft in Europa zu suchen, dann gibt es nur zwei Alternativen: Entweder der Krieg gegen die Flüchtlinge wird immer weiter eskaliert und die Todesopfer werden in Kauf genommen oder aber die Mauern der Festung Europa werden eingerissen, die Grenzen geöffnet und es wird als ein selbstverständliches Menschenrecht anerkannt, dass alle Menschen frei entscheiden können, wo sie leben wollen."

Das Flugblatt als PDF (117 KB) und Bericht und Fotos von der Veranstaltung in Lübeck, bei der wir dieses Flugblatt verteilt haben.

2 Seiten, A4

Flugblatt zum 1. Mai 2004

Soziale Rechte verteidigen - 
Widerstand ausweiten

"Wir behaupten nicht, einen fertigen Plan zu haben, ein wundervolles Konzept für eine bessere Gesellschaft, in der alle Probleme gelöst sind. Aber wir behaupten, dass eine neue soziale Bewegung auch über eine Zukunft ohne Kapitalismus nachdenken sollte, demokratische und sozialistische Alternativen zu ihm entwerfen, diskutieren und für sie kämpfen muss."

Auf den Maikundgebungen in Kiel und Lübeck haben wir dieses Flugblatt verteilt: Maiflugblatt (PDF, 193 KB)

4 Seiten, A3

3. April 2004: Zeitung zum Aktionstag gegen Sozialabbau

Weg mit der Agenda 2010 !

Von dieser Zeitung haben wir bei der Großdemo in Berlin mehr als 5000  Exemplare verteilt.

2 Seiten, <A4

März 2004:  Aufruf zum Aktionstag gegen Sozialabbau

Seien wir realistisch: 
Ohne Revolution läuft nix!

Avanti unterstützt den Aufruf von ACT!: 

"Raus aus der Scheiße, rauf auf die Barrikaden. (...) In der neoliberalen Kosten-Nutzen Rechnung tauchen finanzielle Aufwendungen für unser Leben nur als lästige Unkosten auf. Deshalb sagen wir am 3. 4. 2004, dem europäischen Aktionstag gegen Sozialabbau, „Ya Basta“ und rufen auf zum „Wir wollen alles“ Block auf der Großdemonstration in Berlin !"

den ganzen Aufruf lesen

4 Seiten, A4

Es gibt zwei "Lokalausgaben". Hier die PDF-Dateien aus Kiel (192 KB) und Lübeck (248 KB)

Flugblatt zum 1.Mai 2003:

Die Herren der Rotstifte

Mit der „Agenda 2010" planen Bundeskanzler Schröder und die SPD-Spitze einen Sozialkahlschlag gewaltigen Ausmaßes. Die Maikundgebungen richten sich deshalb zu Recht gegen die geplanten Kürzungen. Wir werden heute laute und kämpferische Reden von GewerkschaftsfunktionärInnen hören, die „Widerstand" ankündigen.
Aber machen wir uns nichts vor: Es ist zu befürchten, dass Schröders Erpressung die SPD-Linke auf Linie zwingen wird. Auch die „Gegenmobilisierung" der Gewerkschaften wird halbherzig bleiben, da für eine offene Mobilisierung gegen eine SPD-geführte Regierung gegenwärtig neben der Kraft vor allem der Mut nicht ausreicht. 

den ganzen Text lesen

 

4 Seiten, A4

Antikriegs-Flugblatt vom 29.3.2003:

Stoppt den Krieg - sofort!

Der Angriffskrieg gegen den Irak geht inzwischen in die zweite Woche. Der Traum vom schnellen Sieg ist ausgeträumt. Der Krieg zeigt sein dreckiges Gesicht: Tod und Zerstörung.
Hunderte Tote in der Zivilbevölkerung, Tausende von Verletzten drängen sich in den wenigen Krankenhäusern. Für viele Menschen im Irak werden Nahrung und Wasser knapp. Dabei stehen die schwersten Kämpfe des dritten Golfkriegs erst noch bevor. Der Krieg kann noch Monate dauern, geben jetzt auch amerikanische Militärs zu.
den ganzen Text lesen

4 Seiten, A4

Antikriegs-Flugblatt vom 10.3.2003:

Nein zum Krieg ! 
Nein zum globalisierten Kapitalismus !

Die Regierungen der USA und Großbritanniens sind entschlossen, den Irak anzugreifen. Sie pfeifen auf die mangelnde Glaubwürdigkeit ihrer Kriegsgründe, sie pfeifen auf das Votum der UNO - und sie pfeifen auf die globale Anti-Kriegsbewegung. Für sie zählen nur ihre geostrategischen und wirtschaftlichen Interessen und die Arroganz der Macht. Doch die Friedensrhetorik Deutschlands und Frankreichs ist ebenso interessengeleitet und unglaubwürdig. Mit den Kriegen gegen Jugoslawien und Afghanistan hatten sie noch kein Problem - jetzt aber sehen sie ihre wirtschaftlichen Interessen in der Region bedroht. Das ist der ganze Unterschied. Der globalisierte Kapitalismus hat der Welt keinen Wohlstand und keinen Frieden, sondern nur neue Armut, neue Unterdrückung und neue Kriege gebracht. Wer heute den Frieden will, darf deshalb vom Kapitalismus nicht schweigen.

den ganzen Text lesen

Ausgewählte, ältere AVANTI-Publikationen vor 2003 findet Ihr demnächst im Archiv