Texte und Infos zur ANTI-KRIEGS-POLITIK von AVANTI

Kiel, 10. Dezember 2009: Erstes Bündnistreffen gegen militaristische Konferenz im Sommer

Gegen den Kieler Trialog 2010: Antimilitaristischen Widerstand organisieren!

In den Jahren 2007 bis 2009 fand auf Initiative der Commerzbank und des Bundesverteidigungsministeriums der sogenannte „Celler Trialog“ statt. Als Treffen der politischen, wirtschaftlichen und militärischen Eliten soll diese Zusammenkunft die „zivil-militärische Zusammenarbeit“ verbessern. Das Ziel des Celler Trialoges ist der Schulterschluss zwischen heutigem (und zukünftigem) führenden Personal, die mediale Vermittlung der Außen- und Sicherheitspolitik Deutschlands und die Zustimmung für gegenwärtige und zukünftige Kriege.

Im Sommer 2010 wird dieses Treffen nicht in Celle, sondern in Kiel stattfinden. In Kiel regt sich erster Widerstand: Am 28. November wird es eine Veranstaltung geben, am 10. Dezember folgt ein erstes Bündnistreffen. Zu beiden Veranstaltungen lädt der Initiativkreis zur Gründung eines antimilitaristischen Bündnisses gegen den Kieler Trialog ein.

Der Initiativkreis sieht mit der Organisierung von Protesten gegen den Kieler Trialog „gute Chancen, verstärkt antimilitaristische Positionen in der Gesellschaft zu verbreitern, die Schärfung antimilitaristischer Debatten voranzutreiben, exemplarisch die enge Verbindung zwischen Bundeswehr, der Militarisierung von Politik und Gesellschaft durch politische Entscheidungsträger und der mächtigen Interessenvertretung deutscher Rüstungskonzerne aufzuzeigen. Dass der Militär- und Rüstungsstandort Kiel sich besonders für vielfältige Proteste anbietet, versteht sich von selbst.“

AVANTI – Projekt undogmatische Linke unterstützt diese Initiative. Unsere „AVANTI-Projektgruppe Kieler Trialog“ ist über die Kieler Ortsgruppe zu erreichen.

Die vollständige Einladung des Initiativkreises zur Gründung eines antimilitaristischen Bündnisses gegen den Kieler Trialog findet sich auf der Internetseite http://kein-trialog.so36.net

Hamburg, 16.10.2009: Antimilitaristische Solidaritäts-Demo

Protest gegen Urteilsverkündung Antimilitarismus ist legitim!

Am kommenden Freitag fällt das Urteil im sog. MG-Prozess. Axel, Oliver und Florian sollen zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt werden, weil ihnen vorgeworfen wird, Fahrzeuge der Bundeswehr sabotiert zu haben.

Die steigenden Opferzahlen des blutigen Afghanistan-Kriegs machen uns überdeutlich wie notwendig es ist das Funktionieren der deutschen Militärmaschinerie zu stören. Während die Mehrheit der Menschen hier den Abzug der Soldaten fordern, vergibt die Bundesregierung wieder "Eiserne Kreuze" an ihre Kriegshelden. Angesichts der Urteilsverkündung gehen wir auf die Straße um zu zeigen: Antimilitarismus ist legitim und notwendig!

Demo in Hamburg, Freitag, 16. Oktober, 19 Uhr, S-Bahnhof Sternschanze

Demo in Berlin, Freitag, 16. Oktober, 19 Uhr, Kottbusser Tor

(Kundgebung | 11 Uhr | Gericht Moabit, Turmstraße 91 Prozessbeginn | 12 Uhr (Einlass ab 11 Uhr) | Gericht Moabit, Turmstraße 91)

Kiel, August 2009: Gelöbnis am Marineehrenmal abgesagt

Angreifbare Traditionspflege, obwohl Gelöbnis abgesagt:
Das Ehrenmal des Deutschen Marinebundes e.V.

Das Laboer Marineehrenmal ist Kiels größtes Monument des deutschen Militarismus und zeigt gleich zu Beginn der Kieler Förde, worum es in Kiel ging und heute noch geht: um Rüstungsproduktion und Kriegsvorbereitung. Eigentümer des Steinklotzes und des am Strand stehenden U-Bootes ist der Deutsche Marinebund (DMB).

Dieses Jahr wollte der DMB das Kriegerdenkmal zur Attraktivitätssteigerung angesichts sinkender Besucherzahlen „einfach mehr in den Mittelpunkt rücken“, (Karl Heid, der Präsident des DMB).

3./4. April 2009: Proteste und Aktionen gegen den NATO-Geburtstags-Gipfel in Baden-Baden und Strasbourg

60 Jahre NATO sind genug!

Strasbourg, 4. April 2009, 6 Uhr: Etwa 400 AktivistInnen von BLOCK NATO versammeln sich auf dem Place de l’Université unweit der beiden nur mit Sonderausweis zugänglichen "orangenen Zonen". Die meisten von ihnen haben die Nacht im Zentrum von Strasbourg verbracht, andere kommen aus zwei Reisebussen dazu, die wie durch ein Wunder bis hierhin durchgekommen sind. Nach einer Megaphonansage setzt sich die Menge in Richtung des Kongresszentrums in Bewegung, in dem der NATO-Gipfel in wenigen Stunden tagen soll.
Sekunden später fliegen die ersten CS-Gasgranaten durch die Luft ...

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Weitere Infos:

Police partout, justice nulle part!

 

Repressionsapparat in Frankreich schlägt zu: 4 Verurteilte und 3 Nato-Gegner aus D. im französischen Knast!

Zeigt euern Protest und eure Wut am Samstag den 11.04.09 um 14 Uhr vor der französischen Botschaft am Pariser Platz 5 in Berlin.

mehr Infos:

Kiel, 30.9.2006: Antimilitaristischer Tag

Antimilitaristischer Tag in Kiel

Antimilitaristischer Stadtrundgang

Der antimilitaristische Stadtrundgang beginnt beim Marinearsenal/Flandernbunker in der Wik und endet bei am Revolutionsdenkmal/ Kleiner Kiel. Der Weg über die Kiellinie gibt den Blick frei auf Rüstungsschmieden, militärische Einrichtungen, Kriegsdenkmäler, ein ge-sprengtes Mahnmal und Orte des erfolgreichen antimilitaristischen Widerstandes. Anhand verschiedener Ansichten wird die historische und aktuelle militärische Entwicklung Kiels ebenso deutlich werden wie Perspektiven des Widerstands.)

30.9.2006, 10.30 Uhr, Tirpitzmole, Dauer: ca. 2 Stunden

Vortrags- und Diskussionsveranstaltung

Dauer: Bis etwa 19.00. In der Pause werden Kaffee und Kuchen bereitgestellt. Kostenbeitrag: 2.-/3.-/5.-Euro.

Impulsreferate von

  • Lühr Henken (Hamburg), Sprecher des Bundesausschusses Friedensratschlag und des Hamburger Forums für Völkerver-ständigung und weltweite Abrüstung e.V. zum Thema: „Made in Germany – Deutschlands Rolle bei der Militarisierung der EU“
  • Rainer Grünkohl (Göttingen), Soziologe und Antimilitarist zum Thema „Von der Verteidigungsarmee zur weltweiten Inter-ventionstruppe: der Beitrag der Deutschen Marine“

30.9.2006, 14.30 Uhr, Kommunikationszentrum Pumpe, Haßstrasse 22, Seminarraum

Anmeldung erbeten unter Kiel@avanti-projekt.de.


Der Antimilitaristische Tag ist ein Beitrag zu der internationalen Mobilisierung gegen den G8-Gipfel in Heiligendamm im Juni 2007.

Kiel, 17. Juni 2006: Antimilitaristische Aktionen zur Kieler Woche

Antimilitaristische Proteste zur Kieler Woche

Kieler Woche:

Ohne Kriegsschiffe, weil Kriegsschiffe für weltweite Kriegseinsätze stehen am Horn von Afrika und im Mittelmeer -"enduring freedom"-

Ohne Waffenschau, weil Technikbegeisterung zur Akzeptanz von Aufrüstung und kriegerischen Einsätzen führen soll. Aufrüstung, Sozialabbau und Krieg sind Folgen kapitalistischer Konkurrenz, sie sollen die weltweiten Ausbeutungsbeziehungen garantieren

Ohne Kriegstreiberei, weil Frau Merkel sich dafür einsetzt, dass Deutschland zur "Koalition der Willigen" gehört

Ohne militaristisches Rahmenprogramm, weil militärische Rahmenprogramme militärisches Verhalten produzieren und rechtfertigen, sie sind schleichende Kriegspropaganda

Kommt zu den antimilitaristischen Protesten, die während der Kieler Woche stattfinden:

17.6.2006, 13h, "Open Ship", Tirpitz Mole, Hindenburgufer

17.6.2006  19h, Eröffnungsveranstaltung der Kieler Woche am Rathausplatz (Beginn 19.30h)

Kiel, 27.4.2006: Planungstreffen für Aktionen während der Kieler Woche

In der Kieler Woche gegen Militärschau und Waffenproduktion aktiv werden!

  • Im letzen Jahr feierte die Bundeswehr am Hindenburgufer ihr 50-jähriges Bestehen mit großem Aufgebot ihrer Mordgeräte weitgehend unwidersprochen.
  • Der Versuch, sich mit einem Beach-Volleyball-Fest am Schönberger Strand volksnah zu präsentieren schlug dagegen fehl, da etliche AntimilitaristInnen aus der Region beharrlich auf dem Gelände ihren Protest zum Ausdruck brachten.
  • Für dieses Jahr plant die Bundeswehr Feiern für 50 Jahre Marine, die Kriegschiffparade mit "Open Ship" soll wieder Kriegsvorbereitungen unter dem Deckmantel der Friedenssicherung legitimieren.
  • Daneben laufen auch aus Kiel ganz alltäglich Rüstungsgeschäfte wie die U-Boot-Exporte nach Portugal oder Südafrika.

Es mangelt nicht an Ideen, dagegen Stellung zu nehmen, sei es mit Info-Stand und Ausstellung, antimilitaristischer Stadtrundfahrt, Straßentheater, Aktionen an markanten Punkten usw.

Wichtig ist es nun, diese Aktivitäten zu koordinieren. Wir laden euch daher ein zum Planungstreffen am Donnerstag, den 27.4., 19:30 in der Pumpe, Kneipe.

Bordenau bei Hannover, 12.11.2005: Protestkundgebung gegen öffentliches Gelöbnis

Scheiß Frisur, scheiß Klamotten - Bundeswehr !

Erfolgreiche Demonstration gegen die Gelöbnisfeier zum Abschluss der Feiern zum 50. Jahrestag der Wiederbewaffnung

Auch wenn nur 250 GegendemonstrantInnen den Weg ins kleine Bordenau bei Hannover, den Geburtsort des preußischen Heeresreformers Scharnhorst, gefunden hatten, war die Aktion ein voller Erfolg. Trotz der abgeschotteten Lage des Kundgebungsortes zwischen Brachflächen und Polizeiabsperrgittern war die Stimmung unter den DemonstrantInnen sehr gut. Unterhalten durch politische Sketche von der Bühne und informiert durch Redebeiträge konnte der gutgelaunte antimilitaristische Protest über Stunden von den geladenen Gästen, der Politprominenz und den Uniformierten vernommen werden.

Selbst der NDR berichtete, dass die Lobreden auf der Festwiese teilweise nicht zu verstehen waren. So wusste sich die Polizei dann auch nicht anders zu helfen, als der angemeldeten Demonstration in einem massiven Einsatz den Generator wegzunehmen. Das tat dem Lärm (und der Stimmung) jedoch keinen Abbruch.

Insgesamt hat sich gezeigt: Gute Vorbereitung, geringer Aufwand, große Wirkung.

 

Mehr Infos und Pressemitteilung des Antimilitaristischen Bündnis Hannover hier: www.bordenau.de.vu

Nächstes Militärspektakel in Hannover: Großer Zapfenstreich zur Verabschiedung von Gerhard Schröder am 19.11.2005. Mehr Infos: http://www.zapfenstreich-kippen.de.vu/

Kiel, 2.11.2005: Veranstaltung zu Militär und Rüstungsproduktion in Kiel

Militär und Rüstungsproduktion in Kiel

Vortragsveranstaltung der Antimilitaristischen Stadtrundfahrt

Die Kieler Initiative der Antimilitaristischen Stadtrundfahrt informiert über Geschichte und Gegenwart von Militarismus und Rüstungsproduktion in Kiel. Hingewiesen werden soll auf die Bestrebungen für eine Welt ohne Militär und Kriege und auf die Forderung, die Rüstungsexporte zu stoppen. Auch die Aufrüstungsprogramme und militärischen Bestrebungen von BRD und EU sollen unter die Lupe genommen werden.

Dies alles anhand von konkreten Bezugspunkten rund um die Kieler Förde: U-Bootsbau, Marinearsenal, Marinestützpunkt, U-Bootbunker Kilian, Institut für Weltwirtschaft, Kriegs-Denkmale in Möltenort und Laboe, Kieler Yacht Club, Denkmal zur Novemberrevolution 1918 und den ca. 30 Kieler Betrieben, die in der Rüstungsindustrie tätig sind, wie HDW, MAK/Rheinmetall, Raytheon, Thales, EADS, Elac-Nautic u.a.

Die antimilitaristische Stadtrundfahrt hat in diesem Jahr vier Mal stattgefunden, zuletzt als Rundfahrt mit Traditionsseglern. Zur Vortragsveranstaltung am 2.11. laden wir alle ein, die sich näher informieren und mit uns darüber diskutieren wollen. Auch wer selbst einen eigenen Betrag dazu leisten kann oder in der Initiative mitarbeiten möchte, ist herzlich eingeladen. Die Initiative ist Teil des Kieler Antikriegsbündnisses.

Mi., 2. November 2005, 19 Uhr, Seminarraum, Pumpe

Nähere Infos über Rüstungsproduktion und Militär in Kiel: www.antikriegsbuendnis-kiel.de oder www.gegenwind-online.de/stadtrundfahrt/

Kiel, 19.6. - 27.6.2004: Aktionen zur Kieler Woche

Antimilitaristische Aktionen während der Kieler Woche

Anti-Kriegs-Workshop

19.6.2004, 13.30 - 18.00 Uhr, Legienhof (Gewerkschaftshaus)

Antimilitaristische Fahrradtour

23.6.2004, 17 Uhr,  Treffpunkt: 17 Uhr, HDW-Werkstor, Kiel-Gaarden

Anti-Militaristisches Theaterstück

27.6.2004  an der Kiellinie, Treffpunkt: 12 Uhr im Ratsdienergarten beim Denkmal für die Novemberrevolution

Berichte und Infos zu diesen Veranstaltungen